Selbstbestimmung bedeutet, dass eine Person bis zuletzt aktiv über ihr eigenes Leben entscheidet. Dazu gehören Fragen wie: Welche medizinischen Behandlungen wünsche ich mir noch? Wer soll Entscheidungen treffen, wenn ich dazu nicht mehr in der Lage bin? Wo möchte ich sterben? Welche Unterstützung wünsche ich mir – und welche nicht?
Das bedeutet, dass Gespräche über Sterben und Tod früh geführt und vorhandene Instrumente rechtzeitig genutzt werden sollten (z. B. Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag). Gleichzeitig gehört dazu, auch mit den Angehörigen über deren Möglichkeiten und Grenzen zu sprechen, auch über Unterstützungsangebote und Beratungsmöglichkeiten bei Schwierigkeiten.
Genau solche Fragen, auch aus rechtlicher Perspektive, diskutieren Fachleute gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen bei der Podiumsveranstaltung.
Vorgängig an die Podiumsdiskussion liest Vincenzo Todisco aus seinem fantastischen Buch «Der Geschichtenabnehmer». Diese Geschichte passt wunderschön zum Thema.