Ein etwas anderer Rückblick auf ein engagiertes Jahr im Roten Kreuz

Aufgrund der Corona-Krise musste das Schweizerische Rote Kreuz Graubünden auf eine öffentliche Hauptversammlung verzichten und ohne Freiwillige, Mitglieder, Mitarbeitende, Partner und Gäste aus Politik und Wirtschaft auf ein engagiertes Jahr 2019 zurückschauen.

Zur Sicherheit und zum Schutz der Gesundheit der Teilnehmenden fand die diesjährige Hauptversammlung vom 4. Juni ausnahmsweise ohne Teilnahme der Mitglieder statt.

Gestützt auf Artikel 6a der Eidgenössischen Verordnung 2 über Massnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 (COVID-19-Verordnung 2) konnten die Mitglieder ihr Stimm- und Wahlrecht in Bezug auf die angekündigten Traktandenpunkte schriftlich wahrnehmen. Die Mitglieder machten von ihrem schriftlichen Stimm- und Wahlrecht Gebrauch und nahmen alle Traktanden mit grossem Mehr an und wählten die beiden Vorstandsmitglieder Gion Claudio Candinas und Marcel Frei für eine weitere Amtsperiode. Es waren innerhalb der gesetzten Frist keine Anträge eingegangen.

Das Schweizerische Rote Kreuz Graubünden steht Menschen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite. Die aktuelle Lage zeigt, wie schnell sich Lebensumstände verändern können und wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt sind. Viele der unterstützten Personen führen ein normales Leben. Bis plötzlich ein Schicksalsschlag den Alltag zur fast unüberwindbaren Herausforderung werden lässt. Wie zum Beispiel eine Krankheit, Altersbeschwerden, eine Trennung oder die Corona-Pandemie. Aufgrund der Corona-Pandemie sind beispielsweise viele Menschen in eine existenzielle Notlage geraten. Mit der Individualhilfe überbrückt das SRK Graubünden Notlagen rasch und unkompliziert – seit jeher und auch in diesen Zeiten.

Das gesamte Angebot wurde im Berichtsjahr rege genutzt – ein Zeichen dafür, dass die Tätigkeiten der humanitären Organisation hier im Kanton wichtig sind. Dabei konnte das SRK Graubünden wiederum auf die Unterstützung von Freiwilligen, Mitgliedern, Gönnern und Partner zählen. Sie verdienen für dieses Engagement im Dienste der Menschlichkeit ein grosses Dankeschön.

Ein besonderer Dank gebührt den über 600 Freiwilligen, die sich mit rund 30‘000 Stunden in ihrer Freizeit in 14 verschiedenen Dienstleistungen für Mitmenschen in Graubünden einsetzen.

Der Präsident Hans Geisseler bedauert, dass die diesjährige Hauptversammlung ohne Teilnehmende durchgeführt werden musste. «Doch wichtig sind unser unermüdliches Handeln und unsere Solidarität mit den Schwächeren der Gesellschaft - in normalen und umso mehr in schwierigen Zeiten», sagt der Präsident Hans Geisseler und bedankt sich nochmals ganz herzlich bei allen, die das Handeln für mehr Menschlichkeit ermöglichen.