Aktiv in der Freizeit

Peer to peer – Jugendfreizeitprojekte mit Flüchtlingen

Jugendliche einheimisch und mit Migrationshintergrund gestalten Freizeit
Gemeinsam unternehmen gleichaltrige Einheimische und Flüchtlinge etwas in der Freizeit – das ist der Grundgedanke von peer to peer.

Viele Flüchtlinge kommen als Jugendliche oder junge Erwachsene in die Schweiz und müssen ohne ihre Familie die Integration selber meistern. Die Sprach- und Arbeitsintegration ist gut strukturiert, nicht aber die Freizeit. Hier setzt peer to peer an. Peer to peer schafft Freizeitmöglichkeiten für junge Menschen – unabhängig ihrer Herkunft.

Was peer to peer?

peer to peer schafft gemeinsame Freizeitmöglichkeiten für einheimische und zugwanderte junge Menschen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind einheimische Rotkreuz-Freiwillige und Flüchtlinge im gleichen Alter. Gemeinsam verbringen sie einen Teil ihrer Freizeit, wobei die gemeinsame Aktivität unabhängig vom Integrationsgrad im Mittelpunkt steht. Gegenseitiges Lernen, ein Austausch und eine Beziehung auf gleicher Augenhöhe können so stattfinden. Peer to peer ermöglicht einen niederschwelligen und unkomplizierten Kontakt.

Die meisten Flüchtlinge kommen als Jugendliche oder junge Erwachsene in die Schweiz. Hier leben sie ohne ihre Familie und müssen viele Herausforderungen des Erwachsenwerdens und der Integration selber meistern. Während die Sprach- und Arbeitsintegration gut strukturiert ist, gibt es bei der Freizeitgestaltung keine spezifischen Angebote. Viele Flüchtlinge leben ausschliesslich unter Landsleuten oder isoliert. Selten entspricht dies aber ihrem Wunsch. Die Freizeit ist ein wichtiger Lebensbereich, in dem man Neuem begegnet und viel Alltägliches lernen kann.

Welche Flüchtlinge werden angesprochen?

Alle, die ein Bleiberecht in der Schweiz haben, können teilnehmen.

Wer sind eins zu eins Freiwillige?

Die Freiwilligen sind Jugendliche oder junge Erwachsene, die Freude daran haben, einen Teil ihrer Freizeit mit Flüchtlingen zu verbringen und die Freizeitprojekte aktiv mitzugestalten.

Was tun eins zu eins Freiwillige?

Die Freiwilligen organisieren gemeinsam wöchentliche Aktivitäten mit Flüchtlingen.

Das Rote Kreuz Graubünden schult die Freiwilligen für die Tätigkeit. Die Freiwilligen engagieren sich in Gruppen mit anderen motivierten Freiwilligen. Sie organisieren sich selber und werden dabei vom Roten Kreuz Graubünden und von den Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern begleitet und unterstützt.

Sind Sie interessiert?

Dorothee Pujol gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte. Wir freuen uns auf Sie!

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