Den Anfang leichter machen

Alltagsintegration für Flüchtlinge - eins zu eins

Freiwillige Frau unterstützt Eritreerin bei Hausaufgaben
Freiwillige unterstützen und begleiten anerkannte oder vorläufig aufgenommene Flüchtlinge bei der Integration im Alltag.

Jeder Anfang ist schwer. Flüchtlinge in einem fremden Land brauchen Bezugspersonen, die ihnen helfen, den Alltag zu bewältigen und die Integration zu erleichtern. Das Rote Kreuz Graubünden vermittelt Freiwillige für zeitlich befristete und zielgerichtete Einsätze bei Flüchtlingen mit Bleiberecht in Graubünden und fördert damit Integration als Austauschprozess.

Was ist eins zu eins?

Flüchtlingen ist hier vieles fremd. Sie sprechen und verstehen unsere Sprache am Anfang nur wenig und wissen oft noch nicht, wie ganz alltägliche Dinge bei uns funktionieren. Die Unterstützung und Begleitung im Alltag hilft ihnen, sich besser zurechtzufinden. Die Flüchtlinge lernen unsere gesellschaftlichen Verhältnisse und Lebensbedingungen kennen und versuchen, möglichst bald ein selbstständiges Leben hier zu führen.

Welche Flüchtlinge begleitet eins zu eins?

Alle Teilnehmenden haben ein Bleiberecht in der Schweiz. Sie werden von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern der regionalen Sozialdienste (RSD) mit einem konkreten Integrationsauftrag an das Rote Kreuz Graubünden vermittelt.

Wer sind eins zu eins Freiwillige?

Die Freiwilligen sind Frauen und Männer jeden Alters, die Freude daran haben, mit ihrem Alltagswissen und ihren Fähigkeiten Flüchtlinge zu unterstützen.

Was tun eins zu eins Freiwillige?

Freiwillige unterstützen Flüchtlinge in den vielfältigen Aufgaben der Alltagsintegration.

Zum Beispiel:

  • Aufgaben für den Deutschkurs gemeinsam besprechen und so das Gelernte üben und anwenden
  • Regelmässig die Post sichten und erklären, was zu tun ist
  • Einen Verein für Freizeitaktivitäten suchen
  • Spielplätze, öffentliche Orte oder andere Treffpunkte zeigen
  • Lernende während ihrer Ausbildung begleiten